Peperoni Medusa
Vorwort:
Peperoni Medusa ist wie alle mir bekannten Peperonisorten eine einjährige Pflanze, die im Sommer im Freien stehen kann. Spätestens Anfang Oktober sollte man die Pflanzen, die noch nicht komplett reife Früchte haben ins Haus nehmen. Faszinierend sind die nach oben stehenden Früchte, die anfangs lila und später bis rot und gelb werden. Als Zierpflanze ist der Peperoni super geeignet.
ACHTUNG: Peperoni Medusa auf keinen Fall mit dem Nachzipfel, der süß ist, verwechseln! Die Medusa, die ich seit 2005 Jahren anbaue, ist so scharf, dass einem beim Naschen die Tränen in die Augen kommen und die Luft weg bleibt. Es kann natürlich unterschiedliche Ursachen haben, ich will nur davor warnen, die erste Peperoni genußvoll naschen zu wollen. Ich nutze meine wie herkömmliche Peperonis zum Würzen vor allem von Fleischspeisen.
Anzucht:
Die Anzucht ist vergleichsweise einfach. Wir haben eine Ausbeute von bis zu 80% vom Samen. Im Frühjahr (Ende März) ins Frühbeet, der Anzuchterde etwas Perlit beimischen und keimen lassen. Am besten macht man gleich jeden Samen in einen eigenen Topf, da die Peperonis, wenn erst mal gekeimt, sehr schnell wachsen. Bei 10 cm Größe umpflanzen und an der Pflanze erfreuen.
Die Pflanze:
Die Pflege ist einfach. Man kann Peperonis in frischen Pferdemist pflanzen. Auch die Düngung mit Hornspänen ist möglich. Die Auspflanzung sollte nicht vor Ende Mai erfolgen, die Pflanzen holen die Zeit problemlos auf. Auch Pflanzen, die man in Töpfen hält, können Ende Mai ins Freie. Nachdüngen ist nicht notwendig. Regelmäßig gießen und sonnig stellen.
Was sonst noch?
Sollte die Pflanze zu groß werden, kann sie gekürzt werden. Die Medusa treibt bis hin zum September neue Blüten. Soll sie als Zierpflanze genutzt werden, kann man sie wachsen lassen, sollen die Früchte genutzt werden, werden die Blüten ab Ende August weg geschnitten, damit die verbleibenden Blüten noch zur Reife kommen.