Anti Kopfweh Mädesüß

                                       

Antikopfweh Mädesüß - Pflanzenbeschreibung
Mädesüß zählt zu unseren traditionellen Heilpflanzen. Schon seit Jahrhunderten wächst sie in den Gärten Mitteleuropas.
Als sanfte Medizin bei Kopfschmerzen und Migräne ist sie bis heute bekannt.
Bereits 1838 gelang es erstmalig den Kopfschmerzwirkstoff Acetylsalicylsäure aus der Pflanze zu gewinnen. Die Mädesüß-Pflanze, die man damals botanisch noch den Spiersträuchern (Spiraea) zuordnete, hat zur Entwicklung des Markennamens Aspirin beigetragen. Während das "A" für Acetyl steht, ist "spirin" aus dem Begriff "Spiraea" (ehemaliger botanischer Name für Mädesüß abgeleitet worden.

                       
Anti-Kopfweh Mädesüß - Pflanzenverwendung
Die jungen Blätter und Blüten werden frisch verwendet oder getrocknet. Das getrocknete Kraut wird in einem verschlossenen Gefäß an einem dunklen Ort aufbewahrt.
Schneiden Sie die Blüten mit einem Stück des Stängels ab und bündeln diese anschließend zu lockeren Sträußen. Hängen Sie sie an einen schattigen Platz zum Trocknen auf.
Die frischen Blüten eignen sich für Marmeladen, Desserts, zur Garnierung, für Kräuterwein, Limonade und für Potpourris.

                       
Rezept: Anti-Kopfweh-Tee: 2-3 Teelöffel getrocknetes Kraut werden mit 1/3 l kochendem Wasser übergossen, nach 10 Minuten abgeseiht und heiß getrunken. Der Tee ist mild, beruhigend und wirkt schmerzlindernd.

                        
Anti-Kopfweh Mädesüß - Pflanzenpflege
Mädesüß ist winterhart und wird bis zu 1,50 m hoch.
Es benötigt einen sonnigen bis halbschattigen und feuchten bis nassen Boden.
Die Erde mit einer Mulchdecke feucht halten, im Sommer ggf. zusätzlich gießen. Die Erde nicht austrocknen lassen.
Nach der Blüte zurückschneiden.
Pflanzabstand: 30 cm