Mexikanische Gurke
Einführung:
Die mexikanische Gurke ist ein Renner für jede Party. Sie schmeckt vom Strauch gepflückt wie sauer eingelegt und ist super knackig. Dabei ist die Anzucht mit den in Deutschland üblichen Gurken durchaus vergleichbar, sie sind vielleicht etwas empfindlicher. Die mexikanische Gurke ist nur ca. 2-3 cm lang und wächst als Kletterpflanze bis auf eine Höhe von ca. 1,50 Meter. Nur als Richtlinie - 5 Pflanzen sind ausreichend, jede Pflanze trägt bestimmt 5-600 Gramm dieser Minigurken.
Samenbehandlung:
Eigentlich das selbe, wie bei allen Gurkensamen. Die Gurkensamen werden bei mir immer mit etwas verdünntem Wasserstoffperoxid behandelt, egal, ob ich sie bei Ebay kaufe oder eigene Samen nutze. Das verhindert zumindest zu höherer Wahrscheinlichkeit Krankheiten oder Samenfäulnis.
Keimung:
Die Samen können Mitte März am warmen Fenster ausgesät werden. Die Keimrate liegt bei bestimmt 90%. Nach bereits 10 Tagen sind die ersten Keimlinge zu sehen. Genutzt wird zur Keimung reines Kokohum.
Weitere Behandlung:
Wenn die Sämlinge problemlos angefasst werden können, werden Sie pikiert. Beim Pikieren kommen die Sämlinge in gute Komposterde, vermischt mit etwas Perlit zur Auflockerung. Es sollten gleich 1-2 Stöckchen mit in den Topf gestellt werden, da die Gurken schnell anfangen zu ranken. Erde feucht, aber nicht naß halten.
Sonstiges:
Im Gegensatz zu anderen Gurken sollte die mexikanische Gurke eher noch später, nicht vor dem 15. Juni ausgepflanzt werden, sonnig und in nährstoffreiche Erde. Sie wächst und trägt sehr schnell, aber kühle Nächte und Dauerregen sind nicht verträglich. Beim Auspflanzen mit Hornspänen oder etwas Pferdemist düngen.