Alle 5-6 Sorten, die ich jährlich anbaue, sind samenecht. Es handelt sich oft um alte Sorten, die ressistenter und geschmackvoller als die heutigen Sorten sind. Allerdings sind sie auch oft nicht zum Anbau als Fruchtpflanzen auf Grundlage von EU-Normen zugelassen. Alle meine Tomatenpflanzen sind also reine Zierpflanzen.
Schwarze Tomaten:
Schwarze Tomaten sollte man nicht im Freiland anbauen. Sie gehören in ein Gewächshaus oder unter Folie. Ihr hoher Zuckergehalt führt dazu, dass Sie schneller als andere Tomaten platzen. Der leichteste Landregen zur richtigen Zeit reicht aus.
Braune Blätter:
Das sollte jeder Tomatenanbauer kennen. Braunfäule und die Tomaten sind binnen weniger Tage unbrauchbar.
Was kann man tun:
* den Boden mulchen und die untersten Blätter abtrennen
* Möglichst nicht in der Nähe Kartoffeln anbauen
* nie von oben gießen
* möglichst weite Zwischenräume zum Durchlüften lassen
* stabile Tomatensorten verwenden
* kranke Blätter und Früchte sofort entfernen
* idealerweise gegen Regen überdachen
* spritzen mit Brennesseljauche, die stärkt die Pflanzen
* spritzen mit Schachtelhalmbrühe, die ist vorbeugend gegen Pilzkrankheiten
* und wenn alles nicht hilft - Kupferkalk
Ansonste sollte man auf resistente Sorten setzen. Eine Sorte, die auch wo anders, asl bei mir angeboten wird und mit der ich recht gute Erfahrungen habe, ist die Tigerella.

